Schilddrüse und Homöopathie

Aktualisiert: 4. Okt 2020

Schilddrüsenerkrankungen homöopathisch begleiten


Schilddrüsenerkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders Frauen sind betroffen. Die Homöopathie kann unterstützend helfen die natürliche Funktion dieses Organs wieder in Schwung zu bringen und die Symptomatik zu lindern.


Sie macht fit, schlank und glücklich, die Schilddrüse ist ein Kraftwerk

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ mit zentralen Aufgaben für viele wichtige Prozesse im menschlichen Körper. Sie produziert die beiden Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4

(Thyroxin), die aus Aminosäuren durch das Anlagern von Jod gebildet werden.

Diese Hormone regulieren und beeinflussen sehr viele Stoffwechselprozesse. Deshalb wird die Schilddrüse auch oft das Powerorgan unseres Körpers bezeichnet.

Nicht nur unsere Körperwärme, der Mineral- und Wasserhaushalt, der Kreislauf, die Magen-Darm-Funktion, der Schlaf, und die Aktivität von Nerven und Muskeln hängen von einer gesunden Schilddrüse ab.

Auch das seelische Wohlbefinden, die Fruchtbarkeit sowie das Längenwachstum und die geistige Entwicklung insbesondere von Kindern sind eng mit der Schilddrüse verknüpft.

Das kleine unscheinbare Organ, welches schmetterlingsförmig hinter dem Kehlkopf versteckt liegt, reguliert sogar die Fett und Zuckerverbrennung. Der Effekt: Wenn alles rund läuft, steigt der gesamte Grundumsatz. Dann macht uns die Schilddrüse schlanker, attraktiver, glücklicher und körperlich fitter.

Aus dem Rhythmus

Gibt die Schilddrüse zu viele oder zu wenige Hormone an den Köper ab, so hat das Folgen für den gesamten Organismus. Eine Schilddrüsenunterfunktion tritt am häufigsten in Form der chronisch autoimmunbedingten Hashimoto -Thyreoiditis auf. Bevor diese Erkrankung diagnostiziert wird, verläuft Sie leider oft jahrelang symptomarm. Der schleichende Entzündungsprozess zerstört am Ende die Schilddrüse und es kommt zur Unterfunktion bis hin zum totalen Funktionsverlust des Organs.

Die Erkrankung an den Wurzeln packen

Als homöopathisch arbeitende Heilpraktikerin sehe ich oft in meiner Praxis, dass Schilddrüsenerkrankungen häufig lange unerkannt bleiben. Neben einer genetischen Anlage können auch schwierige Lebenslagen wie z.B. Dauerstress, Kummer oder Schlafmangel der Auslöser für eine Störung der Schilddrüse sein . Als Homöopathin suche ich nach Wegen, wie ich die Lebensqualität der Patienten verbessern kann und zu den Wurzeln der Erkrankung vorstoße. Die Gabe von Schilddrüsenhormonen stoppt zwar die Über- oder die Unterfunktion, aber die tiefer liegende Erkrankung bleibt unbehandelt. Die klassische Homöopathie bietet in meinen Augen eine gute Ergänzung, weil Sie nicht nur die Schilddrüse, sondern auch den Autoimmunprozess im Blick hat. Homöopathen überprüfen im Laufe der Behandlung regelmäßig, wie sich die Symptome entwickeln. Daher ist bei Schilddrüsenerkrankungen häufig eine Reihenfolge von Mitteln nötig, um der Grundstörung den Boden zu entziehen. Neben der homöopathischen Behandlung thematisiere ich auch Lebensstiländerungen: ausreichend körperliche Aktivität, Reduktion von Übergewicht und Ernährungsregeln. Ich erlebe immer wieder, dass eine von der Homöopathie begleitete Schilddrüsenerkrankung den Patienten neue Wege eröffnen kann: in Richtung Gesundheit, Lebensqualität und Freude. Das macht die Arbeit für mich so erfüllend.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mich und meine Arbeitsweise kennenlernen? Sprechen Sie mich einfach an, ich bin gerne für Sie da.


Schilddrüsenerkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Insbesondere Frauen sind betroffen.


Bildquelle: Getty Images

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